Kursbericht:
´Schreckparcours` 22.01.2012
Im letzen Herbst fing es an und dann passierte es fast regelmäßig schon Monat fűr Monat. Das Grauen gruuuuselige Dinge. BUH!!! Wegspringende Pferde, weit aufgerissene Augen in denen das Weiße hervor blitzt, ein heftiges Prusten aus den großen Nűstern und Reiter, die sich in Panik am Sattel festkrallen. So hatte Natascha es sich vorgestellt und wurde enttäuscht.
Auch wenn ihr der Spaß dieser Art zumeist verwehrt blieb so wurde die Spielestunde zu einer so beliebten Veranstaltung, dass die Reiter sie sich immer wieder wűnschten.
So treffen sich dann alle paar Wochen ein paar mutige Reiter um sich wechselnden Hindernissen in Anlehnung an die Bereiche Aktions- und Präzisionsaufgaben zu stellen. Und auch die spielerischen Elemente sowie ein Teil Anti-Schreck-Training kommen nicht zu kurz. Jede Stunde beinhaltet eine neue Mischung aus Herausforderungen.
Zunächst werden die Pferde vom Boden aus mit vielen Dingen vertraut gemacht. Sicherheit geht schließlich vor! In der Regel folgt ein Teil Bodenarbeit. Dies kann zum Thema Präzision sein, oder auch schon Mut und Geschicklichkeit erfordern. Da werden Äpfel aus dem Wasser gefischt, der Kopf in eine Rascheltűte gesteckt, die Beine in einen Reifen stellt (Wer schafft auch eine Vorhandwendung?) oder der Seitwärtsgang űber einer Stange geűbt.
Im zweiten Teil der Stunde geht es, schon leicht aufgewärmt, dann an die gerittenen Elemente. Sei es Fähnchen umstecken, die der Reiter vom Pferd aus aufnehmen muss (und die selbstverständlich nicht gerade eine reiterfreundliche Höhe haben - Wohl dem, der ein Pony reitet!), Ringe umsetzen, durch einen Flattervorhang oder űber eine Plane reiten, einen Slalom bewältigen oder Ähnliches. Auch die Schwierigkeitsstufen werden hier vairiert, denn einen Slalom kann man zum Beispiel ja auch im Trab reiten. Oder rűckwärts. Oder mit Vorhandwendung nach jeder Pylone. Langweilig wird da keinem, denn Natascha hat auch fűr Profis in der Regel immer noch eine kleine Gemeinheit in der Hinterhand.
So haben unsere tapferen Pferde sich mittlerweile mit Luftballons angefreundet, bleiben cool falls man mal mit Regenschirm reitet, stiefeln furchtlos in jeder Gangart űber Planen, bleiben gelassen wenn man mal Wäsche von ihrem Rűcken aus aufhängen muss, finden Geschicklichkeitsűbungen űber Stangen unspektakulär und haben dadurch Zeit zum Mitdenken und haben einfach, genau wie ihre 2-Beiner, ganz viel Spaß an so viel Abwechslung.
Da bleibt nur eine Frage offen: Natascha, wann ist die nächste Spielestunde?!?
Bericht: Vivian Steinweller.
Foto: Natascha Howaniétz
Foto: Natascha Howaniétz
Foto: Natascha Howaniétz

