Kursbericht:
24.04.2010 Dressur Turniervorbereitung
Noch etwas müde doch voller Vorfreude fanden sich am Samstag, den 24. April, acht große und kleine Reiter in Neuenbrook ein, um sich dem Kurs „Dressurarbeit“ zu stellen. Aufregung machte sich mit leichtem Kribbeln im Bauch breit. Unsicherheiten wurden laut: „Werde ich der Aufgabe gerecht werden? Ich reite doch noch gar nicht so gut!“
Aber die Zweifel wurden den Reitern schnell von Pferdewirtschaftsmeisterin Natascha Honwaniétz, genommen. Natascha: „Mir ist es wichtig, jeden Reiter nach seinen Fähigkeiten und Ausbildungsstand zu fördern und zu fordern, ohne zu überfordern.“ Und so versprach es für alle ein spannender und erfolgreicher Tag zu werden.
Die Pferde wurden zugewiesen, der Tagesablauf erklärt und schon ging es los. Nach dem selbstständigen Warmreiten auf dem Außenplatz, erwartete Natascha die Reiter in der Halle, um dort mit ihnen an der speziell auf sie zugeschnittenen Dressuraufgabe zu arbeiten. Um jedem Teilnehmer die Zeit und den Raum zu geben, die er benötigte, um sich zu entwickeln, ritten die Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeiten. So aufgeteilt, war jeder Reiter alleine in der Halle und den wachsamen Augen der Ausbilderin entging nichts.
So wurden Volten geritten, die Hilfen erklärt und verbessert, bis die Pferde mit Takt und Losgelassenheit gingen. Es wurde am Geraderichten gearbeitet und verdeutlicht, wie sich die unterschiedlichen Hilfen auswirken. Erschwert wurde die Aufgabe durch das Herausarbeiten einer leichten Außen- oder Innenstellung ohne die Geraderichtung zu verlieren. Wer hätte gedacht, dass das so schwer ist? Aber unter Anleitung von Natascha klappte auch dies, ohne daß die Anlehnung des Pferdes zu verloren ging.
Und so wurde am Zusammenspiel der Hilfen zur Verbesserung von Volten, Seitwärtsgängen oder Traversalen - je nach Ausbildungsstand - fleißig weiter geübt. Am Nachmittag wurden schließlich als weitere Steigerung der Aufgabe die einzelnen Dressurlektionen nochmals in einer jeweils höheren Gangart geritten.
Und während die jüngeren Teilnehmer sich am Ende des Tages mit leuchtenden Augen vor allem an den Galopp erinnerten, erfreuten sich die „älteren“ daran, daß sie ihre Dressuraufgabe schließlich doch mit Bravour gemeistert hatten. In einem Punkt waren sie alle einig: Es war ein rundum gelungener Tag!
Sabrina Hartmann.
Zwei gespannte Gesichter... Shagya-Zuchtstute & Lehrpferd AGALLA ShA mit Alice. Foto: Sabrina Hartmann
AGALLA wird ´turnierfein` gemacht. Foto: Sabrina Hartmann
Shagya-Stute HAMALA ShA mit ihrer Reitbeteiligung Jacqueline. Foto: Sabrina Hartmann
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Und hier die Bilder noch mal zum Runterladen für die fleißigen Reiter...
DANKESCHÖN an Sabrina für die Bilder!

